Die Saatenteppichbestreuung ist eine automatisierte Anlage, bei der auf einem eigenen Band ein dichter Saatenteppich erzeugt wird. Befeuchtete Teiglinge werden darauf abgelegt und mit wählbarer Intensität aktiv hineingedrückt. Das Ergebnis: ein Streubild, das kaum vom Handtauchen zu unterscheiden ist. Kein anderer automatisierter Ansatz kommt dem so nah.
Was den Saatenteppich von normaler automatischer Bestreuung unterscheidet
Bei herkömmlichen Bestreuungsanlagen rieseln Saaten von oben auf den Teigling. Das Ergebnis hängt stark von Feuchtigkeit, Gewicht der Körner und der Oberfläche des Teiglings ab. Ungleichmäßige Verteilung, Lücken, geringe Haftung sind typische Schwachstellen.
Die Saatenteppichbestreuung funktioniert grundlegend anders. Auf einem eigenen Band entsteht ein geschlossener Teppich aus Saatgut. Die befeuchteten Teiglinge werden darauf abgelegt und mit einstellbarer Intensität hineingedrückt. So haften die Körner vollflächig und gleichmäßig, weil der Teigling aktiv in die Saaten geführt wird, nicht umgekehrt.
Das Ergebnis: Ein Streubild, das von Hand nicht besser aussähe. Und das dauerhaft, nicht nur bei optimalen Bedingungen.
Was „wie von Hand getaucht“ technisch bedeutet
Handproduktion meint, dass der Teigling mit Druck vollflächig in eine Schale mit Saaten getaucht wird. Die Körner setzen sich in Poren und Unebenheiten fest, die Abdeckung ist satt und lückenlos.
Unsere Saatenteppichbestreuung repliziert genau diesen Mechanismus, nur automatisiert. Der Teigling trifft auf einen dichten Saatenteppich und wird mit wählbarer Kraft hineingedrückt. Die Konstruktion verhindert dabei zuverlässig, dass Feuchtigkeit oder Saatgut unkontrolliert in die übrige Linie verschleppt werden.
Einseitig oder beidseitig: je nach Produkt
Standardmäßig läuft die Bestreuung einseitig. Für Produkte die beidseitig bestreut werden sollen, gibt es die optionale zweiseitige Ausführung. Hier hat sich die Kombination mit einer ´normalen´ Bestreuung von oben als optimal herausgestellt. Von oben wird die eine Seite bestreut, dann die zweite Seite über den Saatenteppich. Somit können auch Produkte, die nicht gewendet werden können, von beiden Seiten mit Körnern beaufschlagt werden.
Der Produktwechsel ist schnell: Verschiedene Streubehälter für unterschiedliche Saaten lassen sich wechseln, ohne die Linie lang zu unterbrechen. Wer regelmäßig zwischen Mohn, Sesam oder anderen Streugütern wechselt, merkt das im Alltag deutlich.
- Einseitige Bestreuung als Standard
- Beidseitige Bestreuung als optionale Ausbaustufe
- Kippband mit einstellbarer Kipphöhe für das optionale Wenden der Teiglinge
- Mehrere Streubehälter für schnellen Streugutwechsel
Reinigung, die in der Praxis funktioniert
Saaten und Hygiene sind ein Thema, das Bäckereien ernst nehmen müssen. Unsere Konstruktion ist darauf ausgelegt, dass die Reinigung so wenig Aufwand wie möglich macht.
Das Saaten-Band ist nach dem Betrieb gut zugänglich. Alle wesentlichen Bauteile lassen sich mit wenigen Handgriffen entnehmen und per Transportwagen in die Spülküche bringen. Dort übernimmt das Reinigungsteam mit bekannten Abläufen und ohne spezielle Vorkenntnisse.
Die Körnerrückführung ist bereits im Lieferumfang enthalten. Das bedeutet: Überschüssiges Saatgut wird schonend zurückgeführt und wieder verwendet. Streugutverluste bleiben damit sehr gering. Eine automatische Streugutnachfüllung ist zusätzlich optional erhältlich.
Haben Sie besonders anspruchsvolles Streugut?
Körner und Saaten sind eine Sache. Aber was ist mit Käse, Speckwürfeln, Schinkenstücken, Mandeln oder Schokoflocken? Für Streugüter, die sich mit herkömmlichen Anlagen nicht zuverlässig verarbeiten lassen, haben wir eine eigene Lösung entwickelt: den Universalstreuer.
Er ist speziell für grobes, feines und weiches Streugut ausgelegt. Das heißt in der Praxis: Salz, Zucker, Zimt, Cranberrys, Körner- und Mischungen, Käse, Speck, Schinken, Mandeln, Schokoflocken. Was immer schwierig war, punktgenau zu dosieren und gleichmäßig zu verteilen, lässt sich damit verarbeiten. Schneller Produktwechsel, einfache Streumengenverstellung, durchdachtes Hygienic Design.
Saatenteppichbestreuung und Universalstreuer ergänzen sich: Die eine sorgt für das klassische, handgetauchte Streubild bei Saaten und Körnern. Der andere übernimmt, wenn das Streugut anspruchsvoller wird. Beide Module sind fahrbar, über Schnellverschluss eingebunden und lassen sich in bestehende Linien integrieren.
Und wer bmTEC bisher vor allem für die Bestreuung kennt: Unsere Arbeitstische und das Stikken-Handling gehören ebenfalls zum Portfolio. Oft lohnt sich ein zweiter Blick auf das, was wir sonst noch bauen.
FAQ
Eine Saatenteppichbestreuung ist eine automatisierte Anlage, die auf einem eigenen Band einen dichten Teppich aus Saatgut erzeugt. Befeuchtete Teiglinge werden darauf abgelegt und aktiv hineingedrückt. Das Ergebnis ist eine vollflächige, gleichmäßige Bestreuung, die der Handproduktion sehr nahekommt.
Herkömmliche Anlagen rieseln Saaten von oben auf den Teigling. Haftung und Verteilung hängen dabei stark von äußeren Faktoren ab. Bei der Saatenteppichbestreuung wird der Teigling aktiv in den Saatenteppich gedrückt: vollflächig, mit wählbarer Intensität, deutlich gleichmäßiger.
Ja. Die beidseitige Besaatung ist als optionale Ausbaustufe erhältlich
Das Saaten-Band ist nach dem Betrieb gut zugänglich. Alle wesentlichen Bauteile lassen sich mit wenigen Handgriffen entnehmen und per Transportwagen in die Spülküche bringen. Die Körnerrückführung ist im Lieferumfang enthalten und hält die Streugutverluste gering.
Fazit
Die Saatenteppichbestreuung ist die automatisierte Lösung, die dem Handtauchen am nächsten kommt. Wer bei der Bestreuung keinen sichtbaren Kompromiss eingehen will, ist hier richtig. Und wer bmTEC bisher nur von einem Produkt kennt: Es gibt mehr zu entdecken.
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👉 Fragen? Unser Team ist erreichbar unter vertrieb@bmtec.de oder +49 (0) 8076 8888-144.


